BDSM Einstieg

•Januar 15, 2012 • Hinterlasse einen Kommentar

Immer wieder mal werde ich gefragt wie man(n) denn anschluss an die SM-Szene bekommt.
dazu 2 ‘Theorien:
anschluss virtuell:

such dir ein forum oder einen chat oder secondlife
mach die ellenlange Neigungsliste im Profil weg. (als Anfänger alles anzukreuzen wirkt bissle albern)
wenn bild dann zieh dir was an
zeig dein gesicht (oder zumindest teil davon)
wenn das klappt kann man zu theorie teil 2 kommen

für real:

such dir einen stammtisch, ein lokal eine party oder ähnliches
zieh dir etwas zu der gelegenheit passendes (gescheites) an
zeig dein gesicht öfter, das hilft beim kennenlernen
ned den ewig leidenden raushängen lassen
bieder dich nicht bei jeder frau an
quatsch nicht dauernd nur über deine sm-träumereien
sei unterhaltsam, charmant, witzig, unaufdringlich
bleib wählerisch

weihnachtstag

•Dezember 26, 2011 • 1 Kommentar

weihnachten ist wieder vorbei – die lauteste turbulenteste zeit im jahr. ich feiere von 21 bis 25 dezember normalerweise das yule fest, läuft aber im prinzip auf das gleiche hinaus. fresskoma, verwandtenbesuche und viel saufen. da ist es umso besser, dass ich weiss, dass mein slave nicht trinkt und als chauffeur zu brauchen ist, und der andere slave die unangenehmen dinge im haushalt erledigt. immer schön sich bequem zurückzulehnen, sich ein glas aperol mit sekt einschenken zu lassen und das jahr revue passiern lassen.
in diesem sinne meine lieben – frohe festtage

unterworfen

•Dezember 1, 2011 • 1 Kommentar

kaum war er bei der tür herein, als auch schon aus dem nebenzimmer der befehl zum ausziehen kam. er legte grade seine sachen auf einem stuhl ab als ein sack über seinen kopf gestülpt wurde. schlagartig war die welt dunkel und warm. er konnte sie fühlen – so nah – ihr körper presste sich gegen seinen, seine arme wurden auf den rücken gedreht, sein kopf schmerzhaft nach hinten gebogen. sein körper reagierte fast sofort mit einer erektion auf diese überraschung. ihr absatz presste sich in seine kniekehle, mit ihrem körpergewicht zog sie ihn nach unten. widerstandslos fiel er auf die knie, lehnte seinen körper gegen ihre beine, fühlte ihre arme – so stark – um seinen hals und auf seiner brust. die welt schien nur noch aus dieser berührung und seinem stossweisen atem zu bestehen…..

medialer schwachsinn

•Dezember 1, 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

nachdem in diversen print und online medien wiedermal druck gegen die freie welt gemacht wird, und bdsmler nun schon zu sozialschmarozern degradiertwerden (perversen subvention vs hundesteuererhöhung) …wie tief kann ma noch sinken…
auf www.libertine.at die richtigstellung :
Aus aktuellem Anlass, eine Klarstellung:

Wiederholt wurde in den Medien – beispielsweise in der Zeitschrift Heute (25.11.) und in Aussendungen der FPÖ – geschrieben bzw. angedeutet, dass die Libertine Wien öffentliche Fördergelder erhält. Das ist falsch. Fest steht:

Der Verein Libertine Wien erhält für seine Arbeit seit Jahrzehnten kein Geld von öffentlichen Stellen.
Der Verein Libertine Wien hat keine Schulden.
Der Verein Libertine Wien mietet und benutzt im Amerlinghaus ca. zweimal im Monat einen Seminarraum für Diskussionsabende. Für weitere Veranstaltungen im Amerlinghaus (Beispiel) wurde extra Miete bezahlt.
Die weiteren ca. 60 Gruppen, die ebenso Räume im Amerlinghaus mieten/benutzen und daher – wie die Libertine auch – im Plenum der Hausgruppen vertreten sind, haben ausser einem Bekenntnis zu einer toleranten Gesellschaft inhaltlich mit der Libertine nichts zu tun.

Die Libertine ist – bereits seit 25 Jahren – ein nichtkommerzieller Verein der sich als „Anlaufstelle für eine Auseinandersetzung mit Sadomasochismus als Teil einer vielfältigen erotischen Kultur“ (siehe oben) versteht. In diesen 25 Jahren wurden tausende Stunden an Veranstaltungen, Beratungen, Diskussionen ehrenamtlich organisiert und betreut um ein Dach zu schaffen für Menschen, die sich mit Ehrlichkeit und ohne Verdrängung und falsche Scham mit ihrer Sexualität, der Kultur von Erotik und der Geschichte von Tabus beschäftigen wollen.

Das Team der Libertine Wien und alle Helfer leisten mit ihrer Arbeit – ehrenamtlich – einen Beitrag zu einer pluralistischen Gesellschaft, in der sexuelle Wünsche, wenn Sie einvernehmlich unter erwachsenen Menschen ausgelebt werden, kein Grund für Angst oder Diskriminierung sein sollen.

Wir halten die Verfügbarkeit von erschwinglichen Räumen für die unterschiedlichsten kulturellen Initiativen für eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung einer toleranten pluralistischen Gesellschaft, deshalb setzen wir uns solidarisch für den Erhalt des Amerlinghaus als offener Kulturraum ein. Der Bestand der Libertine Wien hängt davon aber nicht ab.

Für weitere Fragen laden wir gerne zu einem persönlichen Gespräch. Mit den besten Grüßen, der Vorstand der Libertine Wien

Erotikmesse in Vösendorf

•November 21, 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

Ach es war wieder soweit – Erotikmesse :)
Diesmal in der Pyramide in Vösendorf, einer altbewährten Location für dieses Event.
Man muss sagen, die Showacts waren nicht übel, das Catering ist so naja – aber die Kellner waren klasse :)
Eine grosse Menge Aussteller bevölkerten das Areal und ich konnte doch mehr als nur ein bisschen schmökern.
Leider war wie immer das Angebot für Size+ Frauen so gut wie nicht vorhanden. Aber S und M Klamotten waren echt toll.

Das Amerlinghaus macht wieder mobil gegen die Vernachlässigung der Kultur

•November 13, 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

Wien: Rot-Grün will Amerlinghaus zusperren
Utl: Kulturzentrum Amerlinghaus soll ruiniert werden – Widerstand
angekündigt.

Wien. Die rot-grüne Stadtregierung will offenbar das traditionelle
alternative Kultur- und Kommunkationszentrum Amerlinghaus ruinieren. Die
Gehälter der Angestellten werden nicht mehr bezahlt, in Teilen des
Hauses gibt es bereits keinen Strom mehr. Bereits Anfang Sommer konnte
eine Räumungsklage nur knapp abgewehrt werden. Weiterlesen ‘Das Amerlinghaus macht wieder mobil gegen die Vernachlässigung der Kultur’

25 Jahre Libertine

•November 13, 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

Auszug aus dem Festprogramm der Libertine Wien

25 Jahre ist es her, dass die Libertine Sadomasochismus-Initiative per
Gründungsinserat in der Zeitschrift „Falter“ ins Leben gerufen wurde.
Seitdem steht die Libertine sichtbar für Offenheit, Auseinandersetzung
mit SM- und Fetisch-Themen, das Ausleben persönlicher Kicks und Kinks,
das Überwinden von Tabus und überhaupt für eine vielfältige erotische
Kultur.

In dieser Zeit wurden viele tausend Stunden an Veranstaltungen,
Beratungen, Diskussionen, Events organisiert und betreut um damit ein
Dach zu schaffen für Menschen, die mit Radikalität, Ehrlichkeit und
vielleicht einem Quentchen Subversivität erotische Identitäten zwischen
Underground und Avantgarde erforschen.

Dieses Jubiläum der Libertine, der ältesten deutschsprachigen offen
sichtbaren SM-Initiative, wollen wir mit einem Jubiläumsprogramm
gebührend feiern:

Ausstellung: Erotic Underground, Erotic Avantgarde?
—————————————————
Zur Geschichte der österreichischen SM-Szene: Vom „Sadomasochistischen
Manifest“ bis zum Menschlichen-Pony-Gespann vor dem Parlament
dokumentieren wir die Geschichte der österreichischen SM-Szene.

Di., 15. Nov. ab 17:00 – Vernissage ab 19:30
Mi., 16. Nov. ab 18:30
Do.,17. Nov. ab 15:00
Fr., 18. Nov. ab 15:00

Abendprogramm:
————–
Mi., 16. Nov., 19:30 Wie es damals war
Gründungsmitglieder und ehemalige Libertine-Vorstände erzählen aus der
Frühzeit der Libertine

Do.,17. Nov., 19:30 Pervs in Science
Die BDSM-Szene aus Sicht der Sexualwissenschaft und -therapie.
Statement von Johannes Wahala.
Vortrag von Dieter Schmutzer.

Fr., 18. Nov., 19:30 Pervs at Art
Wir verfolgen Spuren der künstlerischen Auseinandersetzung mit
radikaler Erotik im Umfeld der Libertine. Performances, Texte,
Interventionen von: Barbara Büchner, Gerald Grassl, Alexander Weiss,
Peter Fuxx (pink zebra theatre) und andere.

Alles im Amerlinghaus, 1070, Stiftg. 8, Eintritt frei.

sommerloch

•August 16, 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

weia, vor lauter arbeit bin ich zu nichts anderem gekommen! is ja auch nicht so, dass irgendwas weltbewegendes passiert wär. der juli war saukalt und nass…und keinem von uns hat das gefallen.
gibts irgendwas berichtenswertes? wenn ja, wär toll wenn ihr mir das mitteilen könntet. LS

partyaufreger

•August 11, 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

es geht echt gar nix oder? die paar parties die gemacht werden sind entweder altersbeschränkt, teilnehmerbeschränkt oder geistig beschränkt, folgen dem motto *terminüberschneidung um jeden preis* oder werden nur von einer bestimmten fraktion der bdsm-ler überhaupt goutiert.
gibts sowas wie party kultur der fetischklasse überhaupt in wien?
offensichtlich nicht. jeder kocht sein eigenes supperl, traut sich nicht aus dem haus (könnt ja gesehn wern von irgendwem) oder schlimmer noch:hängt immer noch der philosophie an, das fetisch und sm ja so pervers sind, das mas ned öffentlich ausleben darf.
die paar parties die sich in den letzen 5 jahren in wien erlaubt haben zu laufen, warn der grossteil eher schaal und lahm. nachdem ich in ganz europa auf parties war, fällts mir in wien immer ganz besonders auf wie lahmarschig das publikum hier ist. sogar mit extraankurbelnn und motivieren kriegen die meisten wiener ihren hintern ned hoch, verwechseln parties mit selbstdarstellungsplattformen oder sm mit hochleistungssport. ich frag mich dann immer woran es liegt, dass die parties hierzulande so gar ned hochkommen. D und UK haben da so einiges zu bieten was wir uns abschaun könnten. vielleicht sollten wir mal a paar veranstalter einladen in anderen ländern übern tellerrand zu blicken. und kinder-kritikfähigkeit kann ma erlernen. in jeder szene gibts kritik, und wenn ma ned aufpasst sogar ganz viel davon. man kann ned alles ignorieren, aber wenn ma schlau is, nimmt ma die kritik und machts beim nächsten mal besser (falls ma ned beim ersten mal schon geschafft hat so viele leute vor den kopf zu stossen, dass gar keiner mehr kommt). vielleicht mal ne kooperation? oder zumindest eine terminabstimmung?

nicht wunschlos glücklich

•Juli 7, 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

Letztens war ich mit einem Opfer in einem Lokal und wollte die dortigen Räumlichkeiten für Nadelspiele nutzen. Die Tür zum Hinterzimmerchen blieb jedoch geschlossen,von 21.oo bis weit nach 1.uhr früh. Also haben wir die Nadeln am Tisch vorbereitet, und wurden promt mit Naserümpfen und bösen Seitenblicken bedacht. Nicht das ich generell im Gastraum spielen würde wollen, aber gesehn hab ich dort schon weitaus unappetitlichere sachen als nadeln *g*.
Das Problem ist gar ned so die teilweise Ablehnung von Nadelspielen, als viel mehr das immer immanenter erscheinende Problem der geschlossenen Türe. Es scheint, als ob sie die halbe Woche im voraus schon durch Buchungen diverser Gruppen geschlossen ist und nun durch die Vermehrte Nutzung von Päarchen nun auch Fr u. Sa. besagte Türe für alle anderen geschlossen bleibt. Ich weiß nicht genau wann die Politik der geschlossenen Türe wieder ein revival erlebt hat, aber ich kann mich an Diskussionen von vor 11 Jahren erinnern, wann und ob die Türe geschlossen werden soll/kann/darf. Und ich glaube mich zu erinnern, dass über lange Jahre am Sa keine geschlossene Tür zugelassen wurde. Vielleicht hat sich ja was geändert von dem ich nichts weiss? Vielleicht will man ja die Leute wieder dazu anhalten im stillen Kämmerchen ganz für sich allein zu spielen? Ist ja ned so, das es ned andere Möglichkeiten auch gäbe. Vielleicht muss man sich ja an neue Gegebenheiten anpassen. So wie zum Beispiel Gruppen die einen ganzen Raum für sich okkupieren, obwohl bei einer Afterparty bekannterweise alle andern auch ins Lokal stürmen, und dann halt leider stehen müssen, weil alle leeren Sessel ja leider schon reserviert sind. Vielleicht werd ich auch einfach nur alt und bin zu faul zum stehen, warten, rumsitzen und mich benachteiligt fühlen.
Was mich gleich zu Punkt zwei meiner Überlegungen bringt – die Parties.
Was ich sehr begrüße ist die Initiative der Jugend, was mir mehr Kopfweh bereitet ist, dass bei jeder Party die Veranstalter glauben sie müssten das Rad neu erfinden, und wie alle Vorgänger sich wundern wenn die Leute über die gleichen Dinge lästern. Vielleicht lernt jetzt endlich mal jemand ein bissl Kommunikation und fängt ein bisschen Netzwerken an – es gibt ja genügend Leute in der Szene die schon mal Parties organisiert haben – und mit den gleichen Problemen zu kämpfen hatten.
So jetzt bin ich fertig :) – offene Türen, keine Reservierungen bei Grossveranstaltungen und eine besser durchgemischte Partykultur – DAS WÜNSCH ICH MIR

 
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